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Hormonblocker

Aktualisiert: 25. Dez. 2023

In diesem Blogeintrag soll es um das Thema Hormonblocker (umgangssprachlich: Blocker) gehen.

 

Ich hatte selbst nie Hormonblocker. Habe aber mein Bestes gegeben, so viele Informationen wie möglich zusammenzufinden.


Bitte korrigiert mich gerne (& freundlich), falls ich hier das ein oder andere nicht 100 % richtig erkläre & steinigt mich bitte nicht dafür.

 

Hormonblocker sorgen, wie der Name schon sagt, dafür, dass Hormone geblockt werden. Die Sexualhormone.


Im Fall von trans* Männern & trans* maskulinen Personen, sind dies die biologischen Östrogene. Die Blocker "unterdrücken" sozusagen diese Östrogene.


Im besten Fall werden solche Blocker vor der Pubertät verschrieben, um somit die "biologische" Pubertät gar nicht erst auszulösen, damit sich die sekundären Geschlechtsmerkmale nicht entwickeln können.


Aber auch nach dieser Pubertät, kann man diese Blocker noch verschrieben bekommen. Hier liegt dann in den meisten Fällen das Augenmerk darauf, die (überwiegend) unangenehme Periode zu unterdrücken, bis evlt. die Hysterektomie (Gebärmutterentfernung) erfolgt.

 

Hormonblocker sind keine Pflicht!


Nicht jede Person bekommt automatisch Hormonblocker verschrieben! Dies ist ein Gerücht!


Die Transition geht auch ohne Blocker.

 

Soweit herausgefunden, gibt es diese Blocker aktuell als Spritze (hier vorwiegend alle 3 Monate) oder als Tabletten.

 

Nebenwirkungen


So wie jedes Medikament auf dieser Welt auch haben natürlich auch Hormonblocker ihre Nebenwirkungen.


Bei Therapiebeginn kommt es zu einem kurzfristigen Anstieg des femininen Geschlechtshormons Östradiol, gefolgt von einem Absinken auf Werte, wie sie nach den sog, Wechseljahre vorliegen.


Durch diesen kurzfristigen Anstieg des Östradiols kann es zum Auftreten von Zysten an den Eierstöcken kommen.


In den meisten Fällen kommt es in den ersten Wochen der Behandlung zu einer Blutung und nachfolgend zu einem Ausbleiben der Regelblutung (Amenorrhoe).


Häufig treten Zwischenblutungen auf.


Sehr häufige Nebenwirkungen

(kann mehr als 1 Behandelte Person von 10 betreffen)


  • Erhöhter Appetit

  • Stimmungsschwankungen

  • Depressionen

  • Kopfschmerzen

  • Hitzewallungen

  • Schmierblutungen

  • Veränderung/Abnahme der Libido (sexuelle Ansprechbarkeit)

  • Trockenheit der Scheide

  • Größenab- & zunahme der Brust

  • Schwitzen

  • Gewichtszunahme


Häufige Nebenwirkungen

(kann 1 - 10 Behandelte Personen von 100 betreffen)


  • Appetitverminderung

  • Lymphödeme

  • Übelkeit/Erbrechen

  • Juckreiz

  • Veränderung der Kopf- oder Körperbehaarung

  • Akne

  • Trockene Haut

  • Rückenschmerzen

  • Muskelschwäche

  • Scheidenentzündung. Ausfluss. Ödeme (Wassereinlagerungen)

  • Rötungen oder Lokalreaktionen an der Einstichstelle

  • Müdigkeit, Benommenheit

  • Schwächegefühl und Verminderung der körperlichen Leistungsfähigkeit


Gelegentliche Nebenwirkungen

(kann 1 - 10 Behandelte Personen von 1,000 betreffen):


  • Nervosität

  • Schlafstörungen

  • Migräneartige Kopfschmerzen

  • Gedächtnisstörungen

  • Schwindel, Missempfinden/Taubheitsgefühl

  • Sehstörungen

  • Herzklopfen

  • Kreislaufschwäche, Atembeschwerden

  • Durchfall, Verstopfung

  • Bauchbeschwerden

  • Gewichtsabnahme





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